Armut ist nicht immer sichtbar,
aber sie betrifft uns alle.

Menschen in Not tragen ihre Geschichte still –
hinter einem Lächeln, mitten unter uns.

Dieses Projekt macht sichtbar, was oft übersehen wird: Schicksale am Rand, Geschichten von Mut, Absturz und Hoffnung. UnSichtbar lädt ein, hinzuschauen – und zuzuhören.

UnSichtbar ist eine Initiative der Römisch-katholischen Landeskirche Basel-Landschaft. Armut ist nicht nur monetär, sondern auch soziokulturell bedingt. Lebensbereiche wie Arbeit, Bildung, Wohnen, Gesundheit, soziale Kontakte und Freizeit haben Einfluss. Entstanden ist sie in Zusammenarbeit mit Caritas beider Basel, mit dem Wunsch, Armut nicht länger zu übersehen – sondern ihr ein Gesicht zu geben.

Die gezeigten Videos basieren auf wahren Geschichten. Michael Frei hat sie in Beratungsgesprächen mit betroffenen Menschen gesammelt. Professionelle Schauspieler*innen verleihen diesen Schicksalen eine Stimme – stellvertretend für viele, die selbst nicht öffentlich sprechen möchten oder können.

So entstehen berührende Einblicke in Lebensrealitäten, die oft im Verborgenen bleiben. UnSichtbar lädt dazu ein, hinzuhören, mitzudenken – und Armut in unserer Gesellschaft neu zu sehen. Gleichzeitig zeigt es Wege zu Unterstützung, Informationen und weiterführenden Hilfsangeboten auf.

  • In der Schweiz lebt jede siebte Person in Armut oder ist davon bedroht.
  • Über 1,3 Millionen Menschen in der Schweiz haben nicht genug zum Leben.
  • Fast ein Fünftel der Menschen in der Schweiz können für eine unerwartete Ausgabe von 2’500 Franken, wie etwa eine Zahnarztrechnung, nicht aufkommen.
  • Jedes Fünfte Kind ist in der Schweiz von Armut betroffen.
  • Im Kanton Basel-Landschaft leben über 32’000 Menschen in Armut oder sind davon bedroht.